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German-Trailhounds

Ausbildung & Vermittlung

Auf die Zuchtgeschichte im Sinne der Endstehung des Hundetyps und die Weiterentwicklung zum Schlitten- / Sporthund, bzw. Allrounder, ist ja bereits eingegangen worden. Hier möchte ich vielmehr auf die Auswahl und die Selektion der Zuchthunde eingehen, den Biotonus-Test.

Ab dem Moment ihrer Geburt werden die Welpen dem Biotonus-Test unterzogen. Der Hintergrund dessen ist, den Genotyp eines jeden Hundes in seiner Reinheit zu erkennen und nicht zu verfälschen.
Was hat die Natur dem Hund in die Wiege gelegt: Souveränität, Führungskompetenz, Unsicherheit, Mut, Extrovertiert, Introvertiert, “Kampfgeist”, Durchsetzungsvermögen, Mitläufer, Partylöwe, usw.
Diese Eigenschaften werden dem Hund sein Leben lang begleiten und beeinflussen, egal wie viel der Hund von aussen geprägt wird. Am Ende steht der Genotyp im Vordergrund. Aus einem genotypisch unsicherem Hund kann man keinen Partylöwen machen! Man kann ihn an Partys gewöhnen, er wird dann phänotypisch (äusserlich) wirken wie ein Partylöwe. Findet aber die Party unter ihm NICHT eingeprägten Bedingungen statt, wird er sich outen und sein wahres Wesen zeigen.
Die GTH-Zucht legt keinen Wert auf Blender! Hier wird des “Pudels” Kern betrachtet und beachtet!

Ab dem Moment der Geburt läßt ein Welpe Züge erkennen, die seinen Genotyp zeigen:

Wie schnell ist er an der Milchquelle?
Wie verhält er sich, wenn seine Mutter ihn das erste Mal auf den Rücken dreht, um ihn abzunabeln und zu säubern?

Es zeigen sich bereits in den ersten Tagen Muster, die erste Schlüße auf den Genotyp eines Welpen zulassen.

 

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Das Öffnen der Augen und Ohren, sowie der immer stärkere Bewegungsdrang der Welpen bringen die Beobachtungen weiter voran und bestätigen bereits gesehenes oder zeigen neue Erkenntnisse. Die Gruppendynamik baut sich weiter aus, es bilden sich nicht selten Grüppchen innerhalb des kleines Rudels. Auch das Verhalten der Mutter zu ihrem Nachwuchs wird aktiver und hilft wichtige Dinge zu erkennen.
 

Ab der 3.-4. Woche beginnen die Welpen zu fressen. Hier passiert die erste Beeinflussung, indem die Welpen auf einen Futterpfiff konditioniert werden. Folgend wird dann weiter beobachtet, welcher Hund wie reagiert, wenn es um Futter geht. Fressen in der Gruppe, Ressourcenverwaltung der einzelnen Welpen, Ablenkungen durch Aussenreize, usw.

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Ist der Moment gekommen den Welpen die Welt etwas zu vergrößern, sind mitunter die ersten Grenzen zum späteren Zuchthund schon gesteckt. Die Tür bleibt offen, der Futterpfiff erfolgt an neuer Stelle: Welcher Welpe  kommt wie über die “Schwelle”, oder zieht es vor im sicheren Bereich zu bleiben? Wichtig an dieser Stelle - kein Welpe wird gelockt, nachgeholt oder anderweitig beeinflußt! Es bleibt jedem Welpen selbst überlassen, was er tut oder nicht. Es geht ja um den Genotyp!
Ein Hund, der sich z.B. lieber erstmal entschließt im Zwinger zu bleiben ist kein schlechterer Hund als seine Geschwister, nur ist er bereits als ZUCHThund aus dem Rennen, wenn er auch das zweite und dritte Mal zögert und sich auch in anderen Bereichen so zeigt, was in der Regel der Fall ist. Er ist einfach zu sehr auf Sicherheit bedacht als in der Zucht erwünscht.

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In diesem Verfahren geht es weiter, bis die Hunde am Höhepunkt den letzten test bestehen müssen, um in die Zucht zu gelangen: Das Schneetraining. Alle Hunde, die es bis dahin nicht geschafft haben stehen dem Markt zur Verfügung und sind ohne Zweifel hervorragende und leistungsfähige Hunde, die sowohl im Schlittenhundesport konkurrenzfähig vorne laufen können, ebenso aber auch in vielen anderen Bereichen begeistern. Lediglich den extrem hohen Zuchtanspruch haben sie nicht genügt ...
 

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